Ethik im Dialog: Fakenews
Podiumsdiskussion

Scala TV Interaktiv Bühne für Vielfalt
Live-Stream
oder im Scala
Eintritt frei
In einer Zeit, in der Informationen jederzeit und überall verfügbar sind, verschwimmen die Grenzen zwischen Fakten, Meinungen – und gezielter Irreführung. Was passiert, wenn Falschmeldungen nicht nur Glauben finden, sondern zu gesellschaftlich akzeptierten „Wahrheiten“ werden?
Gemeinsam wird versucht herauszufinden wer die Verantwortung trägt, welche Mechanismen zur Verbreitung von Desinformation führt und wie wir als Gesellschaft damit umgehen müssen.
Podium:
– Andre Wolf, Pressesprecher Mimikama, Autor, Blogger und Social-Media-Experte
– Prof. Matthias Rath, Leitung Institut für Philosophie an der pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg
– Ulrike Trampus, Chefredakteurin Ludwigsburger Kreiszeitung
Moderation: Ulrike Schnellbach
Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts TeamDEMOS statt.
Andre Wolf
Ulrike Trampus
Prof. Matthias Rath
Ulrike Schnellbach
Ulrike Trampus: Zeitungsjournalismus bestimmt mein berufliches Leben, in das ich 1997 als Redakteurin startete. Immer schon haben mich Regionalzeitungen am meisten interessiert. Seit 2009 bin ich Chefredakteurin der Ludwigsburger Kreiszeitung, davor war ich zwei Jahre lang Dozentin am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg Universität Mainz und vier Jahre Chefredakteurin des Wiesbadener Kurier. Ich habe Germanistik mit Schwerpunkt Journalistik und Italienisch an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg studiert.
Prof. Dr. Dr. Matthias O. Rath, Jg. 1959, studierte Philosophie, Pädagogik, Germanistik, Psychologie und Soziologie. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie war er von 1994 bis 1996 im Management eines internationalen Medienunternehmens tätig. Seit Dezember 1996 ist er Professor für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und leitet dort u. a. die Forschungsstelle Jugend – Medien – Bildung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in angewandter Ethik, v. a. Wirtschafts- und Medienethik, in empirischer Mediennutzungs-, Medienwirkungs- und Medienbildungsforschung sowie in den Grenzfragen von Philosophie und Sozialwissenschaften.
Moderation: Ulrike Schnellbach
ist Journalistin, Trainerin, Moderatorin und Schreibcoach.
Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Rechtsextremismus und verwandten demokratiegefährdenden Phänomenen. Und mit der Frage, wie Medien und Zivilgesellschaft auf diese Phänomene angemessen reagieren.
Ulrike Schnellbach studierte Politikwissenschaft, Linguistik und Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Anschließend volontierte sie bei der Badischen Zeitung und arbeitete als Redakteurin bei Tages- und Wochenzeitungen sowie in der Öffentlichkeitsarbeit.
Seit 2002 arbeitet sie als freie Autorin, Trainerin/Dozentin, Moderatorin und Schreibcoach für Akademien, Journalistenschulen, Redaktionen, Stiftungen und Verbände.
Das Demokratiezentrum wird finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat, und gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend" (BMBFSFJ).
Gefördert durch:





